Heizen mit fossilen Brennstoffen


Öl oder Gas – die herkömmlichen Brennstoffe.
Bei der Wahl des künftigen Brennstoffs ist es wie in der Politik: Den Kandidaten, der alles optimal
beherrscht, gibt es nicht. In den meisten Fällen läuft es auf Gas oder Öl hinaus.

Öl

Eine Ölheizung braucht nicht immer einen separaten Tankraum. Dieser wird erst bei einem Heizölvorrat ab 5.000 Liter benötigt. Kleinere Tanks dürfen mit dem Kessel gemeinsam untergebracht werden und nehmen keinen zusätzlichen Kellerraum in Beschlag.
Bei den Heizkosten ist Öl im Vorteil. Der Gaspreis ist zwar an den der Konkurrenzenergie gekoppelt – allerdings auf einem höheren Niveau. Gas kostete in den vergangenen Jahren in der Regel zirka 30% mehr als Öl.

Gas

Kleine Gas-Wandthermen schneiden preislich sehr verbraucherfreundlich ab und begnügen sich mit einem Platz in einer Flur- oder Küchennische oder sogar auf dem Dachboden.
In Punkto Umwelteigenschaften genießt Gas den besseren Ruf. Bei den störenden Luftschadstoffen wie Stickoxide, Kohlendioxid und Schwefeldioxid weisen
Gaskessel niedrigere Werte auf. Der Grund: Die Verbrennung des gasförmigen Brennstoffes ist technisch leichter in den Griff zu bekommen.